Karpaltunnelsyndrom
Die Krankheit des Alters: Karpaltunnelsyndrom!
Karpaltunnelsyndrom, die heimtückische Krankheit, die durch die Technologie in den Händen entsteht … Was kann also getan werden, um dieser Krankheit vorzubeugen?
In den letzten Jahren ist die zunehmende Nutzung von Technologie zu einer ernsthaften Bedrohung für unsere Hände geworden, eines unserer wichtigsten Organe, ja sogar das Symbol unserer Freiheit! Das sich schnell ausbreitende Problem heißt Karpaltunnelsyndrom, oder anders gesagt, eine Erkrankung des Hand-Handgelenk-Kanals, die die häufigste Ursache für Nervenkompressionen ist.
WAS SIND DIE SYMPTOME DES KARPALTUNNELSYNDROMS?
Das Karpaltunnelsyndrom ist eine Erkrankung, die sich in den letzten Jahren rasant verbreitet hat. Der übermäßige Einsatz von Technologie, einschließlich Smartphones, Computernutzung nicht nur am Arbeitsplatz, sondern auch zu Hause, soziale Medien und Videospiele sowie rücksichtsloses Training stellen heute eine erhebliche Gefahr für unsere Hände dar. Die Symptome beginnen mit Schwellungen, Taubheitsgefühl, Gefühlsverlust und Funktionsverlust in den Händen und können zu Muskelschwund, Schwäche und sogar Lähmungen führen, wenn nicht rechtzeitig geeignete Maßnahmen ergriffen werden.FALSCHE MAUSHALTUNG …
Vermeiden Sie es, Ihre Handgelenke beim Arbeiten am Computer oder an der Tastatur über längere Zeit gebeugt zu halten. Wenn Ihre Handgelenke mehr als 20 Grad angehoben sind, wird die Durchblutung der Nerven, die Ihre Finger bewegen, beeinträchtigt. Falsches Halten der Maus, die Nutzung eines Laptops auf dem Schoß oder im Liegen, längeres Arbeiten mit einer nicht ergonomischen Tastatur und das lange Halten der Handgelenke in derselben Position beim Telefonieren können die Nerven komprimieren, die durch einen engen Raum im Handgelenk, den sogenannten Karpaltunnel, verlaufen. Erliegen Sie nicht dem Druck von Arbeit oder Kommunikation und vernachlässigen Sie diese wichtigen Regeln nicht, da Sie sonst eine schleichende Handerkrankung riskieren.Diese Erkrankungen lösen das Karpaltunnelsyndrom aus
Das Karpaltunnelsyndrom, das unsere Hände betrifft, kann auch durch Erkrankungen wie Diabetes, Fettleibigkeit, rheumatoide Arthritis, Schilddrüsenunterfunktion, Adipositas und Gicht verursacht werden. Leber- und Nierenerkrankungen sowie Stoffwechselstörungen können zu Schwellungen im Gewebe des Karpaltunnels führen, einem Kanal an der Innenseite des Handgelenks, durch den der Mittelnerv verläuft, der die Fingerbewegungen steuert. Die Kontrolle der zugrunde liegenden Gesundheitsprobleme und eine angemessene Behandlung können diesen ernsten Zustand jedoch lindern.Nerven gehören zu den Geweben in unserem Körper mit dem höchsten Stoffwechsel. Sport und Cardiotraining reduzieren Körperfett und Schwellungen und erhöhen gleichzeitig die Durchblutung aller Gewebe. Dies kommt den Nerven in unseren Handgelenken zugute und bietet einen starken Schutzschild gegen das Karpaltunnelsyndrom. Wer jedoch Krafttraining betreibt, insbesondere wenn er seine Handgelenke nicht mit einer Schiene oder einem Verband schützt, kann mehr Schaden als Nutzen anrichten. Regelmäßiges zügiges Gehen für mindestens 45 Minuten an mindestens drei Tagen pro Woche kann ebenfalls Sport ersetzen.
Übergewicht wirkt sich auch auf die Hände aus
Zahlreiche wissenschaftliche Studien belegen heute die gesundheitlichen Risiken von Übergewicht. Besonders häufig sind dabei die Hände! Das Karpaltunnelsyndrom tritt bei Übergewichtigen besonders häufig auf. Achten Sie daher darauf, Ihr Idealgewicht zu halten.Überprüfen Sie Ihre Vitaminwerte
Es ist jedoch möglich, der Krankheit vorzubeugen oder den Behandlungsprozess zu beschleunigen, wenn bereits ein Problem besteht, indem man im Alltag bestimmte Vorsichtsmaßnahmen trifft. Eine solche Vorsichtsmaßnahme ist die Vermeidung extremer Diäten! Insbesondere Vitamin B ist in dieser Hinsicht von entscheidender Bedeutung, da es den Nervenstoffwechsel beschleunigt und eine gesunde Nervenfunktion fördert. Diäten, die den Vitamin-B-Spiegel stark einschränken, erhöhen das Auftreten dieser Probleme.Eine endgültige Behandlung ist möglich
Die Symptome des Karpaltunnelsyndroms beginnen typischerweise schleichend und äußern sich in Brennen, Kribbeln, Taubheitsgefühl, Juckreiz oder Gefühlsverlust, insbesondere in Daumen, Zeigefinger, Mittelfinger und Handfläche. Am häufigsten ist der Daumen betroffen, der nicht nur unsere Hände, sondern 50 Prozent unseres Lebens bestimmt.Wenn mit einer Handgelenkschiene und Medikamenten keine Heilung erreicht wird, wird der eingeklemmte Nerv unter örtlicher Betäubung durch einen 1 cm langen Einschnitt gelöst. Dieser Vorgang dauert etwa 10 Minuten.